markenlounge. Episode 8 | Bert Hallerbach

Shownotes

Wie hilft Marktforschung dabei, bessere Entscheidungen für Produkte, Marken und Märkte zu treffen?
In dieser Episode der markenlounge. spricht Bernd Neisen mit Dr. Bert Hallerbach, Geschäftsführer von T.I.P. Marktforschung. Gemeinsam geht es um Produkttests, Blindverkostungen, Verpackungsdesign, Kaufbereitschaft und die Frage, warum das beliebteste Design nicht automatisch das erfolgreichste ist.
Außerdem sprechen die beiden über qualitative und quantitative Forschung sowie darüber, welche Rolle KI heute bei der Auswertung von Studien spielt.
Eine Episode für alle, die Marketing- und Produktentscheidungen nicht nur aus dem Bauch heraus treffen möchten.

Transkript anzeigen

00:00:06: Hallo

00:00:06: und herzlich willkommen heute wieder in der Marken-Mod,

00:00:10: den

00:00:11: Videopodcast von Markenmood.

00:00:14: Wir sind heute sage und schreibe schon bei der achten Ausgabe dieses Formats und es ist immer wieder schön zu sehen dass wir so viele verschiedene Themen aber auch unterschiedliche Gäste hier haben können und das freut mich besonders heute Dr.

00:00:29: Bert Hallerbach hier zu haben.

00:00:32: lieber Bert Schön, dass du da bist.

00:00:34: Ja Bern, vielen Dank für die Einladung!

00:00:37: Ich freue mich auf eine spannende Runde.

00:00:40: ich habe ein paar Fragen mitgebracht und wir kennen uns ja doch schon ein paar Jahre.

00:00:46: Du bist Geschäftsführer und Inhaber von TIP-TIP.

00:00:50: Marktforschung Und Marktforschung klingt ja zunächst nach einem sehr trockenen Thema aber irgendwie fühlst du dich ganz wohl mit Zahlen ... mit dem Thema Auswertungen, das finde ich eigentlich ganz spannend.

00:01:05: Es ist ja auch für uns die Grundlage vieles von dem was wir mit der Agentur machen... ...ist auch die Grundlager damit wir überhaupt in eine kreative Phase gehen können.

00:01:14: Insofern seid ihr die Basis von dem, was bei uns entsteht.

00:01:19: Ihr habt aber obwohl ihr hier in Trier sitzt, auch internationale Kunden und das finde Ich auch ganz spannend dass man ein bisschen heute zu beleuchten.

00:01:26: Aber zunächst mal erzähle doch mal ein bisschen was du mit Tipp Machst, also es geht ja nicht nur um Marke oder Marketing sondern ihr macht ja auch noch ein paar Dinge gesellschaftlich politisch vielleicht ich weiß das gar nicht genau aber erzähl doch mal ein bisschen wie das so bei euch ist.

00:01:44: Ja wir haben eigentlich einen relativ breiten Spektrum an Themen die wir abwägen und es ist bei Laage kein trockenes Thema.

00:01:52: man muss schon eine gewisse Affinität zu zahlen.

00:01:56: Personen haben, der wichtigste Treiber ist glaube ich das Thema Neugier.

00:02:00: Dass man mit einer gewissen Neugiere so anders in die Themen rangeht.

00:02:04: und ja wir haben verschiedene Themen, die wir beleuchten seit.

00:02:09: gesellschaftliche Fragen hatten jetzt für das Land Sachsen-Anhalt noch was gemacht zum Thema Politik, Kulturverständnis wie die Gesellschaft aufgestellt ist, ein ganz anderes Thema als ab von dem Marketingthema dann aber auch viel im Bereich Prüfung von Konzepten.

00:02:26: Im Prinzip lässt sich das alle so ein bisschen reduzieren auf die Frage wer wie was, wieso und weshalb warum?

00:02:33: Das sind so ein Bisschen so die W-Fragen mit denen man an die Sache rangeht also versucht zu erklären wie entsteht bestimmtes Verhalten, warum machen die Leute aus welchen Gründen herausmachen wir etwas und wie machen sie es?

00:02:47: und wie kommt etwas an oder wird etwas bewertet?

00:02:50: Das ist so ein bisschen So die Zielfragen

00:02:52: immer wieder Ja, spannend.

00:02:55: Du warst ja vorher... ich kannte dich noch von deiner vorherigen Stadt zu beim ET dem Europäischen Tourismus-Institut hier in Trier das es leider nicht mehr gibt aber dass er im touristischen Bereich sehr viel gemacht hat.

00:03:10: wie bist du vom ET zu tip?

00:03:13: Wie war da die Verbindung oder deine Vita generell?

00:03:15: Du bist studiert da?

00:03:16: Genau!

00:03:17: Ich bin Geograf.

00:03:18: Oder Geograff?

00:03:18: Geograf

00:03:19: bin ich von der Ausbildung her.

00:03:22: Tourismusgeographie gab es damals in Trier.

00:03:24: Ich habe dann über das Studium ein bisschen das Thema Statistik war halt lebendfach bei uns, da so ein bisschen dieses Thema Marktforschung oder Gästebefragungen reingerutscht und hab dann beim ETI damals angefangen mit einem Projekt was über das Reiseverhalten der Luxemburger hat.

00:03:43: Das war an dem Jahr die ninety und das habe ich dann beim Eti so genutzt als Ja, Ausgangspunkt um das Thema Marktworschung dort so ein bisschen mehr aufzubauen.

00:03:53: Im Jahr zehnt es dann, dass ETI geschlossen worden ist.

00:03:57: Ich habe dann über einen Kontakt zu TEP, wo ich vor dem ETI mal Praktikum gemacht hab.

00:04:04: Dann habe ich dann einen der beiden Geschäftsführer abgelöst und bin dann seit im Jahr z.B.

00:04:09: zweiter Geschäftsführer bei den Tipp gewesen.

00:04:14: Ich bin jetzt alleiniger Geschäftsführer von TEP, betreue aber das Projekt von STATIC immer noch.

00:04:22: Für

00:04:23: was steht das TEP?

00:04:24: Gibt es da eine Bedeutung?

00:04:26: Ja, es hieß früher mal bei beiden Gründer waren Psychologen und war das Träder-Institut für angewandte Psychologie.

00:04:33: Das hört sich dann immer so ein bisschen dran nach einem Jahr.

00:04:36: Gut ich muss mich nicht auf die Couch legen wenn ich zu Tipp komme und werde untersucht.

00:04:41: Wir haben es irgendwann weil's zu stärk war einfach auf... transparent inspirierend und produktiv.

00:04:47: so ein bisschen umgemünzt, weil da auch das Verständnis ist von dem wie wir die Projekte anfassen.

00:04:54: Das ist ja der Namenskürze.

00:04:57: Also vom ETI zum TIP?

00:05:01: Ja, schon mal steiger rum, genau.

00:05:05: Aber nochmal so ein wenig Schwerpunkte.

00:05:09: Einmal die Frage Richtung Branchen was er als Marktwirtschaftsinstitut macht.

00:05:14: Vielleicht kannst du da mal so ein paar Projekte-Kunden nennen, bevor wir dann bisschen Tiefa Richtung Marketing marschieren.

00:05:21: Ja gut was wir jetzt im letzten Jahr viel gemacht haben waren für den italienischen Kunden Stellante.

00:05:29: es haben halt Autokonzepte geprüft mit qualitativen Ansätzen in Mailand.

00:05:37: das heißt wir haben vierzig bis fünfzig deutsche Autofahrer nach Mailand geflogen haben mit den Prototypen angeschaut, die entwickelt wurden und zu schauen jetzt nicht wie ist die Technik sondern eher das Verständnis von dem Fahrzeug.

00:05:51: Also was kann man ableiten fürs Thema Marketing?

00:05:54: Was kann man für die Kommunikationsstrategie ableiten wenn man diese Autos sieht oder bewerben möchte?

00:05:59: Wie muss so dieser erste Launch Car aussehen?

00:06:03: also gut weiß was für ein Produkt?

00:06:05: geht man auf den Markt um möglichst viele von der Zielgruppe zu gewinnen?

00:06:09: welche Zielgruppen packt das Auto überhaupt.

00:06:12: Das waren so ein bisschen die Schwerpunktthemen bei diesen Autotests.

00:06:15: Also das heißt, ihr fliegt von Deutschland mit einem großen Trupp für eine Marktforschung nach Berlin und dann zu wissen wie der deutsche Markt funktioniert?

00:06:29: Genau wir haben dann – das sind meistens sowohl die Nationale Studien, Italien, Frankreich, Spanien

00:06:33: usw.,

00:06:34: oder haben dann immer den deutschen Part gemacht.

00:06:37: Mit einem Partner haben wir dann eben die Fünfzig Autofahrer rekrutiert aus Deutschland und mit denen sind wir halt runtergeflogen, haben das dann dort abgerichtet.

00:06:46: Genau!

00:06:47: Und es gibt ja auch Schnittmengen bei uns weil wir auch einige Kunden in der Automobilwirtschaft haben.

00:06:53: Das heißt wir müssen ja auch wieder mit diesen Ergebnissen oder dürfen dann mit den Ergebnissens über solche Studien entstehen weiterarbeiten?

00:07:01: Genau, das ist letztendlich das von meistens immer einer der wichtigen Ausgangspunkte mit denen ihr dann wohl eure Kommunikation z.B.

00:07:09: aufsetzt halt?

00:07:10: Genau, genau!

00:07:12: Ja du hast jetzt gerade Automobil genannt, dann habe ich mir mal noch notiert das Thema.

00:07:16: Du kommst ja aus dem Tourismus.

00:07:18: Da gehört ja Wandern aber auch Radreisen.

00:07:21: Ihr habt da auch aktuell eine Studie.

00:07:23: Wir haben hier auch mit der Mosel, mit Hubertal, mit vielen Eifeln und mit vielen Regionen wo das Radfahren auch eine große Rolle spielt.

00:07:32: Wir haben jetzt aktuell auf der ITB in Berlin vorgestellt.

00:07:36: Die Radreiseanalyse vom ADFC, also wie reisen deutsche Radreisenden im Inland bzw.

00:07:44: im Ausland?

00:07:44: Was sind die bliebtesten Radfernwege?

00:07:47: Sind so ein bisschen die Fragestellungen, die da im Fokus stehen.

00:07:51: Das ist eine relativ große Geschichte und über achtzehntausend Teilnehmer, die sich daran beteiligt haben an einer anderen Umfrage.

00:07:59: Und ja, für die Reisebranche immer ganz spannend jetzt.

00:08:01: Achtzehntausend

00:08:03: Teilnehmer, das ist schon eine ganze Menge und auch dann gut belastbare Daten halt, die wir dann herausbekommen.

00:08:11: Und ja immer ein freudiges Thema wenn jetzt zum Beispiel die Mosel erfährt, dass ihr Moselradweg eben auf Platz acht des deutschen Radfernweg-Renkings

00:08:20: eben noch

00:08:21: nicht ist.

00:08:22: Also unter den Top Ten hoch angesiedelt?

00:08:25: Genau genau!

00:08:27: Und auch die Region Mosel sah als eine der wichtigen Radreisregionen, war auch ganz interessant.

00:08:32: Die Region hat sich auch unserem Qualitätsprozess beim ADFC zertifizieren lassen für Sterne-Radregion und das hat sich dann natürlich auch in den Ergebnissen wiedergefunden, dass man halt eben mit dieser Zertifizin relativ weit vorne gelangt ist unter den deutschen Regionen.

00:08:50: Ja schön!

00:08:51: Also auch Marktworschung im Sinne Bestätigung von Eine Arbeit, die man schon geleistet hat und nicht immer nur der Blick nach vorne ob irgendetwas funktionieren kann sondern auch umgekehrt.

00:09:06: Ich habe auch noch im Hinterkopf es geht ja auch oft um unternehmerische Fragen um auch relevante, nehmen wir mal Ansiedlungsfragen Käuferströme.

00:09:16: ihr habt auch sowas unter anderem hier in Trier gemacht für eine ansiedlungsfrage wo es um das Thema Globus ging.

00:09:24: Kannst du vielleicht damals methodisch etwas erzählen, was ihr da konkret gemacht habt?

00:09:29: Also der Globus wird ja gebaut mittlerweile.

00:09:32: Man hat begonnen...

00:09:35: ich

00:09:35: will jetzt nicht sagen weil ihr die Marktforschung gemacht habt aber die Markt-Forschung hat zumindest nicht widersprochen dass das eine sinnvolle Investition

00:09:43: sein kann.

00:09:44: Genau!

00:09:44: Die Marktforsche hat zumindest den Ergebnis abgelehnt.

00:09:47: Es war schon ein positives Ergebnis für den Globus im Rahmen von einer groß angelegten Telefonstudie hier in der Region Trier, also Trier und dann die Randgebiete um Trier drum herum aber auch bis nach Luxemburg kundenbefragt zu ihrem Einkaufsverhalten.

00:10:06: Um zu sehen wo kauft man aktuell ein bzw was für Effekte könnte es dann eben geben auf das Einkaufserhalten wie so ein großer Player wie der Globus jetzt ansiedelt?

00:10:20: überhaupt mal die Bekanntheit von Globus.

00:10:22: Wie bekannt ist Globus in Deutschland oder bei den deutschen Kunden?

00:10:25: Wie bekannt is Globus... In Luxemburg, da könnt man natürlich auch ganz gut sehen, wo gibt es Unterschiede also in Luxemburger... Da ist der Globus jetzt eher weniger bekannt anscheinend, in Trier- oder im deutschen Bereich aufgrund von Losheim.

00:10:39: das ja auch der nächste Kurs von Globuss jetzt im Bereich des Supermarkts.

00:10:45: Das ist natürlich deutlich besser bekannt gewesen aber so konnte man halt eben ableiten Lohnt sie es überhaupt?

00:10:51: Beziehungsweise, was für Effekte könnte das denn jetzt für die einzelne Struktur in der Stadt

00:10:57: sein?

00:10:57: Das sind ja schon substanzielle Fragen.

00:11:00: Einmal unternehmerisch kann sich eine solche Investitionen rechnen und auf der anderen Seite Wertschöpfung kaufkraft.

00:11:07: Was heißt das für eine Region, für eine Stadt?

00:11:10: ist das Verdrängung oder ist es eine Bereicherung im Sofern doch schon sehr wichtige Erkenntnisse für beide Seiten

00:11:18: auch.

00:11:18: Ja klar natürlich, sowohl für die Stadt als auch für den Globus an sich halt eben ist ja das ist dann einfach die Basis für solche Entscheidungen.

00:11:29: Ja spannend!

00:11:31: Dann möchte ich mal ein bisschen mehr in das Thema Marke markende Entwicklung aber gerade auch was wir halt immer wieder feststellen Marktforschung spielt eine große Rolle im Bereich der sogenannten fast moving consumer goods also die schnell drehenden Essen trinken, food and beverage-Bereich.

00:11:53: Wenn wir jetzt mal hypothetisch annehmen unternehmen möchte gerne eine neue Schokolade einführen wo und in welchen Bereichen könnt ihr das schon oder müsst ihr eigentlich mithelfen damit eine Erfolgsaussicht höher wird weil man einfach ein bisschen neue

00:12:11: Erkenntnisse mitnehmen kann?

00:12:13: Also haben Sie es schon einmal gemacht für einen Bekannten großen Schokoladenhersteller, auch das Produkt von der Entstehung anbegleitet und bis zum ersten Schritt herum überhaupt mal in den Zielgruppen abzutesten.

00:12:26: Was für Geschmacksrichtungen fehlen denn noch?

00:12:29: Was fehlt den Verbrauchern?

00:12:30: Was werden interessante Geschmacksschichtungen?

00:12:34: Dann ging es weiter.

00:12:35: Im nächsten Schritt wurden dann heute im Rahmen eines größeren Geschmachtstests verschiedene Sorten produziert und dann von einem Zielperson oder vom Testperson verkostet.

00:12:46: Wir haben dann einen ganz hart definierten Action-Standard, also wenn bestimmte Kriterien nicht gerissen werden von dem Produkt, dann fällt das halt jetzt durch aber es muss eine gewisse...

00:12:57: Also jetzt vom Geschmack, dass irgendwas ganz konkret den Geschmacks-Test?

00:13:00: Genau!

00:13:01: Der GeschmACK muss bestimmte Werte erreichen, da muss die Kaufbereitschaften gewissen Wert erreichen und Kaufbereitschaft mit Preisenennungen, bestimmten Bereich erreichen.

00:13:15: und da gab es damals harte Kriterien.

00:13:19: Und alle die Varianten, die halt eben die Kriterie nicht geschafft haben sind dann aus dem Rennen gewesen.

00:13:25: Also wenn ich mir das jetzt konkret vorstelle ihr greift Leute irgendwo ab und sie müssen dann essen Schokolade

00:13:31: essen

00:13:32: verschiedene Sorten essen trinken Zunge freimachen, neue Sorte.

00:13:37: Der Hersteller hat ja bestimmte Vorstellungen von der Zielgruppe.

00:13:39: Das heißt wir rekrutieren die Zielgruppen relativ passgenau.

00:13:43: Es waren damals achtzig, neunzig Teiltestpersonen und sie haben dann im Rahmen eines Glint-Tests gesehen was es für ein Hersteler ist, noch eine Verpackung gesehen und haben die Schokolade auf dem Tabletze mitbekommen und haben dann die Schokolade getestet und richtig gegessen Testfragen dazu beantworten.

00:14:06: Und das wird dann in der Regel mit einem rotierten Test gemacht, weil sie musste mehrere Testprodukte probieren so dass halt eben dann zum Beispiel ein besonders intensiver Geschmack nicht auf das nächste Produkt abferbt.

00:14:20: Deshalb hat man eine Portion gemacht damit man schauen kann wie möglichst neutral die Ergebnisse dann letztendlich zu genervieren.

00:14:31: Das heißt konkret wenn Hersteller beispielsweise fünf Geschmacksrichtungen im Kopf hat.

00:14:38: Kann es sein, dass dann zwei durchfallen in eurem Test und man geht mit drei starken Produkten an den Markt?

00:14:46: Also seid ihr schon das Zündlein an der Waage ob Lemon Grass besser ist als Mango oder was je nachdem als Geschmackssrichtung?

00:14:55: Manchmal.

00:14:55: letztes Jahr haben wir jetzt auch mal Bekannten Hustenbombong-Hersteller getestet, da haben wir dann... gibt es bestimmte Referenzprodukte die den Markt bestimmen.

00:15:03: Dann haben wir zum einen die neuen Varianten untereinander getestete aber auch noch mal im Vergleich zum Referenz Produkt so dass man schauen kann okay sind die neue Variante besser oder schlechter angekommen als die Referenz Produkte?

00:15:16: Also ihr nennt euer Produkt bezogen auf den Geschmackstest TipTaste?

00:15:21: Genau, in diesem TipTaste haben wir ein Paket geschnürt wo letztendlich alles drin ist.

00:15:26: Also von der Rekrutierung der Testperson aus der Gestaltung eines Training-Fragebogenes um die Leute erstmal zu selektieren über den Gesprächsleitfaden bis hin zum Forschungsdesign oder zur konkreten Verköstigung bis hin jetzt endlich zum Endbericht.

00:15:44: Es gibt ja noch eine Stufe ... davor.

00:15:48: Da bin ich gar nicht sicher, ob er da auch schon... Also die erste Frage ist ja immer welche Geschmacksrichtung könnte überhaupt interessant sein bevor man das Produkt hat?

00:15:57: Seid ihr auch schon in der Ebene?

00:15:58: oder kommt eine Regel?

00:15:59: der Kundin sagt, ich habe schon Lemon-Cross und Mango?

00:16:02: Oder kommen die auch mit einer Marktforschung sagen, die Marktfassung hat gesagt, die nächste Schokolade muss Lemon-cross und mango haben weil das ein Trend ist?

00:16:11: Ja gut es gibt, gab's schon mal Interessenten, die haben wir dann auch abfragen lassen, was ist jetzt gerade im Trend?

00:16:19: Was mögen die Zielgruppen, was für Geschmäcker fehlen zum Beispiel halt.

00:16:23: Das waren auch so Punkte, die wir dann nochmal abgeprüft haben.

00:16:26: Also auch da schon an der Stelle.

00:16:27: Da können wir auch schon einsetzen genau.

00:16:29: Genau also mit TipTaste ist dann erstmal die Frage der Geschmacksrichtung, was so im Markt... Dann kommt ihr das zweite... Ist ja dann die Frage, das Produkt braucht einen Namen, dass braucht ein Logo, das braucht ein... Packaging, es muss irgendwie auch differenzierend und spannend aussehen.

00:16:50: Und da kommt ja dann die Brücke zu uns zur Arbeit der Agenturen.

00:16:56: Das gilt natürlich für andere Branchen ob das Bier oder Wein oder spielt eigentlich keine Rolle.

00:17:02: aber um bei der Schokolade mal zu bleiben.

00:17:05: Erzähl mal wie dann der nächste Schritt aussieht.

00:17:08: Gut im nächsten Schritt werden verschiedene Marken?

00:17:12: Produktnamen getestet, im Hinblick darauf passen sie zu dem Produkt was dann verkostet wurde oder zu dem es dann gehören soll.

00:17:23: Was vermittelt so ein Name?

00:17:25: Was für Assoziation löst das aus?

00:17:27: Was wie ein Image bringt dieser Name auf das Produkt?

00:17:32: Ist es weniger mit der Qualitätsanmutung die man hat beziehungsweise was gibt's für Alternativen?

00:17:41: Das sind so Punkte, mit denen man schon den Markennamen ersten Schritten abtestet.

00:17:47: Danach kommt dann in der Regel oft auch das Packungsdesign, wie sieht die Packung aus?

00:17:52: Man hat dann auch verschiedene Vorschläge, die man an den Testpersonen gibt und dann wieder das ähnliche Konzip fliegt.

00:18:02: Was löst ein spontaner Association aus?

00:18:04: Passt es zum Produkt?

00:18:05: Wie wird's gesehen?

00:18:06: Wird es positiv oder negativ gesehen?

00:18:08: Was für ein Image vermittelt das?

00:18:10: Das sind so die Fragestellungen, wie wir damit...

00:18:12: Und dass gerade für uns immer so die ganz spannende Ebene, weil es ja nicht immer darum geht welches Design gefällt dem Verbraucher am besten.

00:18:24: Sondern die Frage ist ja, welches design löst eine Kaufentscheidung aus?

00:18:30: also wenn ich eine rein optische Frage stelle habe ich noch keine Kauffrage gestellt und das relevante ist ja oft, dass man auch vielleicht mal enttäuscht ist dass vielleicht ein Design, das jetzt unter Design ansprechen, vielleicht nicht immer mit einer anderen Idee mithalten kann.

00:18:46: Aber ich glaube, das ist einfach das, womit wir als Kreative dann auch leben müssen unsere Designer, dass dann das Ergebnis einer Marktforschung die Marschrote vorgibt was jetzt wirklich letzten Endes in den Markt bestellt wird.

00:19:02: Klar, letztendlich geht es ja ums Verkaufen, was

00:19:05: nicht

00:19:06: verkauft wird... Wir haben auch oft festgestellt, dass bestimmte Dinge sehr gut ankommen.

00:19:12: Aber nicht zum Kauf anreizen halten.

00:19:15: Das

00:19:16: ist

00:19:17: ein Ausflusskriterium.

00:19:20: Es gibt da immer noch von den Schritten das Produkt – bleiben wir mal bei der Schokolade jetzt – ist das Produkt im Markt?

00:19:29: Und eigentlich werden die Produkte ja auch dann über die Jahre weiter verfolgt, auch mit und ohne Marktforschung.

00:19:36: Man sieht teilweise auch ein Verkaufszahlen plötzlich ab der Verkaufe wieder ab.

00:19:40: Dann fängt das Spiel wieder an welche neuen Trends kommen.

00:19:44: dazu braucht man wieder eine neue Geschmacksrichtung muss sich das Design verändern?

00:19:49: da seid ihr ja auch wieder mit an Bord.

00:19:51: Welche Veränderungen braucht man am Packaging oder Geschmacksausrichtung.

00:19:56: Genau, dann gibt es meistens den Re-Launch.

00:19:58: wie muss das dann noch mal optimiert werden damit es wieder positiv im Markt wahrgenommen wird?

00:20:03: Das sind auch letztendlich Fragestellungen die wir machen.

00:20:05: Wir messen auch ums gerade nur einzuwerfen für einen großen Hersteller auch hier in Trier Die Verkaufszahlen von den Produkten.

00:20:15: also das heißt wir gehen in die Märkte und zählen denn die Anzahl der Produkte kriegen dann auch die Abverkaufeszahlen vom EGK, von der Rebe und können dann das endlich feststellen.

00:20:27: hat eine Platzierung einer Auswirkung auf den Abverkauf oder einen Sonderaktion aus dem Ab Verkauf.

00:20:33: Und können das auch ganz hart belegen bezahlen und geben unseren Kundern Rückschlüsse eben wie bestimmte Aktionen gewirkt haben.

00:20:44: Ja cool also das ist das eine vor Ort messbar?

00:20:47: Genau

00:20:49: Ich hatte ja auch mit euch schon mal im Bereich Online befragen, ihr macht auch Tests von Verpackungen online.

00:20:56: Mit drei D, dass man das aber kannst du vielleicht auch mal

00:20:59: kurz... Genau wir machen Tests auch online, online hat halt den Vorteil man erreicht hat relativ schnell relativ viele Leute.

00:21:05: ganz gut.

00:21:06: um es dann ein bisschen sichtbarer zu machen, ein bisschen greifbarer zum Machen die Gegenstände können wir sie auch dreidimensional eben abbilden in dem Interview so dass der dass die zu interviewenden Personen quasi auch die Praline oder das Produkt, was es auch immer ist drehen kann von allen Seiten beobachten kann und letztendlich auch von allen Seiten dann bewerten kann.

00:21:27: Onlineinterview wird man halt eben den Nachteil, man kann's nicht in die Hand nehmen aber dadurch kann man so ein bisschen der Nachteile eben ein bisschen eliminieren, damit ich es halt eben von allen seiten betrachten kann.

00:21:38: Wir können auch, haben wir auch schon mal gemacht für einen Kunden Regalsituationen online nachstellen, sodass man eben auch sieht wie wirkt jetzt ein Produkt im gesamten Verkaufsregal.

00:21:49: Fällt das nicht auf?

00:21:52: Blickt der Kunde ist oder sieht er es gar nicht erst geht das runter?

00:21:55: Würde er

00:21:57: zugreifen?

00:21:58: Das sind dann auch so Punkte die man dann online auch letztendlich abfragen kann.

00:22:05: Das heißt, ihr gehört schon einen stetiger Dialog mit dem Kunden.

00:22:08: Mit den Agenturen je nachdem was die Anforderung ist.

00:22:12: Wer ist denn euer Hauptansprechpartner?

00:22:14: Eigentlich eher der Kunde oder die Agentur in der Regel?

00:22:17: Eher der

00:22:19: Kunte?

00:22:19: Ja, bei uns kommen eher die Kunden auf uns also die Produzenten, die Hersteller auf uns zu genau und sagen haben dieses Problem.

00:22:28: oft nehmen sie auch dann die Agenture mit, die dafür verantwortlich ist oder die damit weiterarbeiten sollen So dass wir dann sozusagen zu dritt in den Prozess reingehen.

00:22:38: Die Agenturen, Kunden gehen auch meistens manchmal mit in die Gruppendiskussion und sind nicht als aktive Teilnehmer als Beobachter um zu schauen wie reagieren jetzt die Testpersonen auf die Entwürfe was für manche Agenturen auch manchmal ein ganz heilsamer Schritt war zu sehen wie ihre Arbeit beim Kundenbekommen ist oder einen potenziellen Endkundenbekommen.

00:23:01: Aber vielleicht... Da auch nochmal ein Statement mal, um das zu differenzieren.

00:23:05: Es gibt jetzt verschiedene Möglichkeiten Dinge abzutesten.

00:23:09: Du hast einmal jetzt genannt Gruppendiskussion Das heißt man lädt Personen ein.

00:23:15: Wir haben aber auch repräsentativ groß... ...Achzehntausend Befragte Und es gibt ja auch das Thema online und es gibt das Thema.

00:23:23: Vielleicht kannst du da noch mal bisschen einordnen?

00:23:25: Wann macht man am besten was?

00:23:30: gibt ja so die zwei großen Strömungen in der Marktwarschung, die qualitativen Sachen.

00:23:34: Das sind Dinge mit kleinen Stichproben also Gruppendiskussionen wo man halt intensiv mit Testpersonen meistens so sechs bis acht Personen ein bestimmtes Thema durchdiskutiert.

00:23:46: das macht man im Prinzip am Anfang von einer Konzeptphase wenn man eine grobe Idee hat wo es hin drauf hinauslaufen soll oder wenn man erste Entwürfe hat die man aber relativ detailliert besprechen möchte mit den Zielpersonen.

00:24:02: Dann geht man eher auf die qualitative Schiene, also auch auf Gruppendiskussionen zum Beispiel.

00:24:07: Wenn man dann im nächsten Schritt abtesten möchte wie viel Prozent von einer bestimmten Zirkruppe gefällt sowas oder wie viele Prozent von der bestimmten zirkruppel würden sowas kaufen, dann geht man in eine quantitative Studie.

00:24:21: Wir haben das jetzt für einen Zigarettenhersteller gemacht, also wir haben die Entwurfentwürfe für Packungen im ersten Schritt sehr detailliert mit Gruppendiskussionen besprochen und optimiert.

00:24:33: Und in den zweiten Schritt dann in der großen Onlineerhebung versucht zu quantifizieren wie viel Prozent der anvisierten Stichprobe erreicht man denn jetzt mit diesen Entwürfen oder mit diesen Konzepten?

00:24:46: Da baut das Quantitative dann auf das Qualitativer auf um es am letzten Abend zu können.

00:24:51: Wir schaffen damit, zwölf oder zwanzig Prozent der Potenziale in die Gruppe zu erreichen.

00:24:57: In der Regel – ich habe das dir ja auch schon mal in einer anderen Runde erzählt – ist ja damit auch teilweise ein Geschäftsmodell oder eine Agenturentscheidung verbunden?

00:25:07: Also wir haben es erlebt bei der Markteinführung von Mixery dem ersten Kollabier auf den deutschen Markt und das war eine Ausschreibung.

00:25:15: Ein Pitch mehrere Agenturen haben präsentiert.

00:25:18: Und letzten Endes wurde in der Marktforschung Gruppendiskussion ein klares Votum für das damalige Konzept unserer Agentur.

00:25:29: Ausgesprochen und wir waren sozusagen dann Mixry zu dieser Zeit mit Start zehntausend Tecdoliter, später ein paar Jahre später waren die bei acht hunderttausend tecdolitter Volumen also schon eine enorme Entwicklung und für uns auch für die Agenturen wichtiger Punkt.

00:25:47: aber letzten Endes hat die Arbeit der Marktforschung, das Pendel ausgeschlagen zugunsten.

00:25:54: In dem Fall unsere Agentur.

00:25:56: also da steckt auch schon viel an Auswirkungen für Partner und oder verbundene Unternehmen oder Agenturen.

00:26:08: Ja klar letztendlich folgt darauf ja dann irgendeine Entscheidung.

00:26:12: halt wie es weitergeht ... wird natürlich dann auch meistens ... ... ein relativ großes Volumen dann gedreht hat, um die Sachen in den Markt zu prägen.

00:26:20: Also für uns auf die Teilnahme an Gruppendiskussionen ... ... wir haben das auch immer wenn die Dinge anstehen dass wir zumindest mal einen Tag dabei sind.

00:26:31: aber die ... ... mühselige Arbeit ist ja nachher die ganzen Videos auszuwerten, wenn man ... ... sagen wir mal acht Runden mit sechs Personen

00:26:39: hat oder?

00:26:40: Ja, ja!

00:26:41: Das haben wir auch schon erlebt, dass das dann große Mehrfachwiederholungen hat man nachher keine Ahnung.

00:26:47: Dreißig Stunden Video zum Auswerten und dann zu schauen was kommt da eigentlich raus?

00:26:51: Aber ich glaube da kann man mittlerweile auch mit KI schon ein bisschen mehr machen.

00:26:54: aber...

00:26:55: Ja es gibt KI gestützte Tools die das können mittlerweile, die dann wirklich die Filme letztendlich bearbeiten und alles sortieren, was man händisch machen musste früher.

00:27:07: Da muss man sich dann auch gucken, wie ist das mit dem Thema Datenschutz?

00:27:10: Wo landen die Sachen nachher wenn man sie hoch lädt.

00:27:15: Wir nutzen KI in vielen Bereichen gerade um Dinge zu strukturieren zum Beispiel offene Antworten.

00:27:23: aber vieles ist immer noch Handarbeit weil letztendlich nimmt einem die KI manchmal nicht so die Entscheidung etwas.

00:27:30: was ist jetzt wirklich rausgekommen bei einer Gruppenskussion?

00:27:34: Es geht ja um

00:27:37: Interpretation.

00:27:37: Man muss auch gucken, wo sind Extreme in den Antworten?

00:27:41: Welche Meinungsrenner darf man nicht unter dem Tisch fallen lassen, sondern müssen wir auch mit berücksichtigen... Wir sind da immer noch ein bisschen mehr bei der Handarbeit als bei der KI-gestützten Auswertung.

00:27:55: Dieses KI ergänzt mich sicherlich ganz gut aber ich würde mich jetzt nicht komplett darauf verlassen.

00:28:00: Nö, ich glaube darum geht es auch immer.

00:28:02: Wenn's eine Arbeitserleichterung ist, Dinge zu clustern, schon mal dreißig Stunden Video, um mal grob auszuwerten und zu sagen da sind die vier Richtungen das kann einfach Zeit erspart

00:28:12: sein.

00:28:12: Das erspart Zeit genau!

00:28:13: Aber es ist jetzt nicht so dass man schon darauf basierend eine Geschäftsmodellentscheidung treffen kann, das muss man sich schon nochmal

00:28:20: ansprechen

00:28:20: oder anschreien?

00:28:21: Ne, das würde ich auch nicht riskieren wollen, dass man sagt okay wir geben das jetzt in die KI und dann gehen wir mit dem fertigen Brüch zum Grügen und sagen guck mal so kann das jetzt raus.

00:28:30: Ja, aber ich sage mal zur technologischen Veränderung.

00:28:33: Ich kenne das halt auch für euch wie in allen Branchen und auch im Marketing, dass man jetzt mehr und mehr digital wird und sich die Dinge verändern, auch mehr KI gestützt ist.

00:28:42: dann auch für Euch eigentlich jetzt... Für die nächsten Jahre schrittweise wird man das eine oder andere nutzen und das andere muss man immer noch.

00:28:50: Erfahrung, Interpretation, Ableitung da gehört auch ein bisschen Professionalität in den Menschen, die es machen.

00:28:58: dazu.

00:29:00: Ja klar, es hat sich auch in der letzten Zeit über Repräsentativität gesprochen haben.

00:29:05: Wir haben auch ein Telefonstudio bei uns in Trier wo wir Telefonteckos durchhören und da hatte ich mittlerweile das Kommunikationsverhalten von den Leuten so gewandelt dass man mit drei Telefonstudien gar nicht mehr wirklich alle Zielgruppen abdecken kann.

00:29:18: Wir nutzen dann immer Mixed-Mode Studien wo wir online Erhebung mit TelefonStudien verknüpfen um dann letztendlich ein möglichst repräsentatives Gesamtbild zu erhalten.

00:29:29: Warum?

00:29:29: Weil Jüngere kein Telefon mehr haben.

00:29:31: Genau, weil Jüngeren kein Telefons mehr haben, kannst du ja mal weiter viel um die Mitarbeiter nach oben fragen, wer hat mein Festnetz-Telefon zu Hause?

00:29:38: Das dürfte wenigstens sein.

00:29:40: oder viele Festnetzzanschlüsse werden rein fürs Internet genutzt.

00:29:43: das heißt wenn man dort anruft kriegt man keinen Anschluss mehr, Mobilnummern sind kaum verfügbar jedenfalls nicht auf regionaler Ebene und dann macht er keine richtige Vorwahl in dem Sinne wie jetzt beim Festnetzanstoß So dass wir da halt oft auch mit Online-Panels arbeiten und dann versuchen einen Teil der Stichprobe online zu generieren.

00:30:04: Und die älteren Personen erreicht man dann in der Regel noch etwas Festnitz.

00:30:09: ganz gut, also wir haben jetzt Luxemburg fürs Reiseverhalten in Luxemburger regelmäßig Umfrage laufen und da sieht man das die Personen, die online reinkommen, die haben Altersschnitt von dreißig bis vierzig Und die Pestellophon reinkommen, die sind bei der Sechzig-Plus.

00:30:25: Wenn man beides zusammenwirft hat man einen ganz guten Schnitt letztendlich dann.

00:30:30: Ja gut und deshalb muss die Veränderung einfach so sein dass wenn man eine Repräsentativität ja noch haben will, muss man einfach die Medien ein bisschen matchen.

00:30:38: Genau!

00:30:38: Man muss halt gucken wie kann man das am besten nutzen?

00:30:40: beide Welten um das repräsentativ rauszukommen.

00:30:44: Macht ihr jetzt in Luxemburg etwas macht?

00:30:46: Macht ihr das in Deutsch oder...?

00:30:49: Nein, wir machen das Viersprache mittlerweile.

00:30:51: Wir haben das Interview auf vier Sprachen programmiert.

00:30:54: Fluxenburg ist natürlich französisch, wird immer wichtiger.

00:30:57: Deutsch und Englisch für die ausländische Bevölkerung in Luxemburg.

00:31:02: Expatriates da

00:31:04: hin?

00:31:04: Genau richtig!

00:31:05: Da gibt es auch über den Finanzsektor unheimlich viele, die halt eben aus Gott der Welt herkommen malt aber dann auf Englische sich letztendlich ganz gut verständigen können.

00:31:16: Und wir haben eine Ortlein, die wir anbieten.

00:31:18: Die bieten das Reichsprachig an.

00:31:20: Das heißt luxemburgisch, französisch und deutsch... ...und damit deckt man dann ja neunundneinzig Prozent eigentlich

00:31:26: ab.".

00:31:28: Spannend!

00:31:29: Aber im Kern also eure Arbeit jetzt?

00:31:31: Ihr habt immer Fokus.

00:31:33: Schwerpunkt ist schon deutscher Markt, Luxemburg angrenzend.

00:31:37: aber wenn internationale Kunden eher für den deutschen Markt, dass ihr dann Partner andere Partner von euch, also andere Institute machen andere Länder.

00:31:49: Ihr besetzt dann die Ergebnisse für den deutschen Markt?

00:31:52: Genau!

00:31:53: Wir sind eigentlich bundesweit tätig jetzt hier in Deutschland und Trierer leider gar nicht so wirklich wahrgenommen.

00:32:01: Wir machen zwar viel für die Stadt, für die ART, für den SVT haben wir viel gemacht in der letzten Zeit aber jetzt für Trierers Unternehmen noch relativ wenig.

00:32:13: Deutschlandweit machen wir sehr viel und wie du sagst, für internationale Kunden dann halt eben den deutschen Markt.

00:32:22: Nein ich finde auch das war auch mein Anliegen dass wir heute mal hier sitzen um auch mal über unsere Kanäle einfach mal auch hier ein bisschen nochmal euer Leistungsspektrum weil ich finde es sehr schade wenn das so ist.

00:32:35: Wir haben eigentlich großen Bedarf.

00:32:38: Viele Institute von außerhalb arbeiten für Triere-Unternehmen, ohne zu wissen dass es euch gibt.

00:32:44: Ihr braucht eine gute Werbeagentur weil ich darf nicht sagen.

00:32:46: Ja genau!

00:32:47: Wir arbeiten auch manchmal für Triera Unternehmen aber dann eher indirekt das wir dann für andere Agenturen sozusagen arbeiten und dann eben hier in Trier zu forschen für Unternehmer oder für Unternehmendientria anzusetzen

00:33:00: Ja, ihr seid da irgendwie ein bisschen unterm Radar.

00:33:03: Aber die Entstehung.

00:33:04: der damalige Gründer, Herr Biel hat ja auch in Trierender Uni studiert, hat dann gegründet und hatte schon immer für Maas Ferrero, der hatte eigentlich immer auch ganz spannende Kunden schon immer?

00:33:15: Irgendwie war das so ein Spin-off aus seiner Tätigkeit bei Ferrero.

00:33:19: Er hat damals nicht Ferrero bei Ferréro in Luxemburg angefangen zu arbeiten.

00:33:23: Da kam halt irgendwann mal die Idee wie können wir Mütter sozusagen begeistern, um über das Thema Kinder-Schokolade oder Nutella zu reden halten.

00:33:35: Dann ging es dann so los mit den ersten Gruppendiskussionen hier in Trier und da hat sich das dann seit den nachtziger Jahren jetzt endlich sofort geführt.

00:33:49: Wie seht ihr denn generell das Thema?

00:33:51: Also Marktforschung ist ja auch immer ein bisschen in Anführungszeichen umstritten gerade wenn kreative aus ihrem blickwinkel und oder man ist manchmal enttäuscht eine gute idee wo man glaubt das ist nur die idee die welt revolutioniert aber sie schafft es dann gar nicht erst auf den markt und umgekehrt.

00:34:13: Es gibt ja auch entscheidungen die gegen die marktforschung gehen und später funktionieren, es ist immer noch der weg der vorhersehbarkeit.

00:34:22: ich glaube dass eine Befragungssituation nicht unbedingt hundert Prozent simulieren kann, wie man nachher wirklich am Regal entscheiden würde.

00:34:32: Also das hat man auch schon erlebt... ...dass man eigentlich auch für mich also die Gastronomie ich weiß noch bei Mixery war die Frage ein Cola Bier in der Flasche?

00:34:43: Die Gastronomie hat das abgelehnt!

00:34:45: Die wollten das nicht weil man kann es von Hand mischen Hat immer gut funktioniert Es gab eigentlich keinen Bedarf in der Gastronomy.

00:34:53: Also mehrheitlich hat man eigentlich gesagt, braucht man nicht.

00:34:56: Und trotzdem hat Karlsburg das eingeführt und man hat später dann auch gerade in der Gastronomie den Vorteil gesehen weil es wesentlich leichter ist schneller geht.

00:35:10: Es sind eine Marke die man plötzlich im Ausschank hat kommt man gar nicht mehr auf die Idee von Hand zu mischen.

00:35:18: Also es hat sich total verändert, also ich bin ja noch ein Kind der Mischgetränke handgemischt und war auch in Deutschland verboten bis Anfang Mitte der Neunziger.

00:35:28: da durften wir nur Bier als reines Bier ohne Mischung.

00:35:33: und dann als dieser neue Trend auch rechtlich erlaubt war hat man gesehen das ist doch funktioniert.

00:35:40: Ja gut Marc, vorhin gibt manchmal Antworten auch solche Fragen halt und es gibt auch viele die sich dann nicht so auf ihr Bauchgefühl verlassen, sondern wirklich auch Fakten verlassen.

00:35:50: Und ja, der Regel gibt die Marktforschung dann auch den Unternehmen-Rechtheit oder die Verkaufszahlen letztendlich geben denen recht, dass es doch nicht so schlecht war, sich darauf zu

00:36:02: verlassen.".

00:36:04: Das ist eigentlich auch ein schöner Übergang zu meiner Schlussfrage?

00:36:10: Wir werden nochmal Anderer Stelle noch mal ein bisschen weiterplauden.

00:36:14: Aber ich wollte nochmal, weil wir heute über Marktforschung sprechen so ein paar Aussagen die du dann mal auf einer Skala von eins bis sechs bewerten darfst.

00:36:23: Eins heißt trifft überhaupt nicht zu.

00:36:25: Die sechst trifft voll und ganz

00:36:28: zu.

00:36:29: Und erste Frage geht so ein bisschen in Richtung mit dieser gutes Gefühl kriegen Sicherheit haben.

00:36:37: Marktforschungen.

00:36:37: also wenn ich sage Marktforschung sorgt für besseren Schlaf, würdest du da eine Eins trifft gar nicht zu oder ne Sechs trifft voll und ganz zu?

00:36:50: Also es trifft schon sehr gut zu.

00:36:51: Ich würde mal sagen

00:36:53: das

00:36:54: ist halt immer ne Standpunktfrage aber eigentlich letztendlich... ... würde ich da schon mal eine Fünf geben.

00:36:59: Wenn ich natürlich jetzt was entwickelt habe, ... ... was total durchgefallen ist dann würde es mir halt keinen guten Schlaf bringen, aber ... ... letztendlich ist es, würde ich sagen, ein Marktforschung ... ... schon weil man dann sagen kann okay... ... ich hab eine gute Basis, eine fundierte ... ... auf der ich meine Entscheidung aufbauen kann.

00:37:15: Dann das zweite.

00:37:16: Marktfoschung isst langweilig?

00:37:19: Eins oder sechs?

00:37:21: Würde ich eher sagen sechs also überhaupt nicht langweillig, ... Da haben ich viele verschiedene Themen und da kommt eigentlich keine langweile auf.

00:37:31: Marktforschung ist teuer?

00:37:33: Marktferschung hat schon seinen Preis, aber letztendlich wenn man das gegenüber dem stellt was man für Entwicklungskosten hat dann hat Marktfoschen eigentlich keinen hohen Preis, da würde ich auch mal sagen es ist nicht teuer.

00:37:49: Also auf einer Skala von eins bis sechs

00:37:52: würd' ich mal bei einer fünf Einordnung nicht so teurer

00:37:55: Okay.

00:37:57: Dann, Marktverschmied ist nur etwas für große Unternehmen?

00:38:01: Trifft gar nichts zu oder trifft so?

00:38:02: Nee, trifft gar nicht zu!

00:38:04: Also letztendlich ist es gut ganz kleine Unternehmen vielleicht eher nicht aber letztendling kann man auch mit kleinsten Budgets Aussagen ableiten oder Dinge testen.

00:38:13: also würde ich nicht sagen das heißt nur was für Großunternehmen ist.

00:38:19: Und das letzte Statement Ohne Marktforschung wären viele erfolgreiche Produkte nicht am Markt.

00:38:27: Nicht zu, trifft zu?

00:38:28: Also ohne Marktwörchungen werden auch viele erfolglose Produkte auf dem Markt würd ich sagen... Ich würde sagen es trifft auf jeden Fall zu, dass ohne Marktfoschungen oder mit Marktforschen auf jeden fall erfolgreische Produkte im Markt sind.

00:38:44: ja.

00:38:45: Okay dann lieber Bert erst mal lieben Dank für dein kommen.

00:38:51: Ich hoffe, dass wir heute ein bisschen rund um das Thema TIP-Marktforschung.

00:38:56: oder sagt ihr lieber TIP?

00:38:59: Also wir sagen nicht immer TIP weil TIP ist eigentlich so... Ein

00:39:04: bisschen gängiger und flüssiger.

00:39:06: Genau!

00:39:07: Wir üben das jetzt noch ein bisschen.

00:39:09: Das tragen wir jetzt in die Welt hinaus.

00:39:11: Dass wir das Thema Marktworschung.

00:39:13: ich finde es sehr spannend auch über unsere Zusammenarbeit immer wieder auch mit den Erkenntnissen, weil man muss sich einfach mit diesen Dingen auseinandersetzen, ob man will oder nicht.

00:39:24: Aber es ist einfach auch sehr hilfreich in der täglichen Arbeit.

00:39:28: dir ganz lieben Dank

00:39:31: und

00:39:32: damit an unsere Gäste ans Plenum.

00:39:36: Lieben Dank fürs Zuhören, Zuschauen und bis zum nächsten Mal!

00:39:40: Vielen

00:39:41: Dank für die Einladung.

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